FC Unkraut gegen Eckschwalben

1. Spieltag. Blockspieltag. Endlich geht’s los. Keiner will mehr warten. Alle da. Naja, fast alle da. LOK gegen Fukoaka muss nachgeholt werden, Lok-Gewerkschaft streikt. Die WSG hat spielfrei. Alé.
In der langen Sommerpause hat sich Unkraut in der HBK Arena angesammelt. Ordentlich gewachsen ist die Zucht. Bekämpfen sollen das jetzt die Eckschwalben.
Schon vor Anpfiff des Unkrautvernichtungsversuchs sprachen Insider von einer hart umkämpften Partie.

Routiniers gegen Neulinge, Schwalben gegen Unkraut, Schwarz gegen Weiß.
ANPFIFF
Die ersten 15 Minuten sind hart. Wenig kommt zu Stande. Erstmal alles recht Defensiv. Unkraut verrankt sich hinten. Die Eckschwaben haben noch nicht die Macheten ausgefahren.
Eckschwalben stehen auch gut. Insgesamt in dieser Zeit wenige Offensivaktionen, wenig Gefahr.
Es setzt Nervosität ein. 5 Minuten „gekrutze“. Unkraut schlägt einen Ball vors Tor, Pulkbildung, Unkrauts Abwehr und Torwart nutzen die Zeit um neu zu keimen. Immer noch Pulk. Dann Tor! Kash war’s. Vorarbeit made by Pulk. Wir ziehen den Hut vor dem ersten Ligator, sowie Kash auch so edelmütig immer seinen Hut zieht. „Chapeau!“
Jetzt wird’s lockerer. Unkraut jetzt immer tiefer verwurzelt, der Ball läuft durch die eigenen Ranken. Wechslendes Passspiel: Kurz und Flach, mal lang und Hoch. Unkraut blüht und gedeiht, das 2:0 durch Mido die Konsequenz. Doch damit nicht genug. Die zweite Halbzeit zeigt, dass Unraut nicht so schnell wieder verblüht.
Ein langer Ball aus dem Unkrautdickicht Richtung Schwalbennest. Der Fliegenfänger stürmt heraus. Ball setzt auf. Dem Torwart versagen die Flügel. Tor. Die Schwalben fliegen tief heute.
Eckschwalben müssten jetzt die Heckenschere auspacken. Unkraut wuchert jetzt überall. Kampf pur. Unkraut verteidigt die Führung, die Eckis drängen. Teilweise sieht es nach Konditionsbedingten Schüben bei den Schwalben aus. Die Weißhemden machen Druck. Es folgen gute Chancen auf den Anschluß. Fast ein wunderchönes Kopfballtor für die Luftakrobaten. Knapp am Winkel vorbei.Kämpfen zahlt sich aus. Nach einer schönen Parade, kann Unkrauts Schlussmann Vladi noch einmal retten. Dann ist auch er machtlos. 3:1
Eckschwalben finden mehr ins Spiel, erholt von dem Schocktor. Treiben nach vorne. Doch dann ein unerklärlicher Ausflug des schon vorher unglücklich agierenden Torwarts der Schwalben. Der Ball wird aus der Gefahrenzone geschlagen aber landet genau auf Jonas‘ Fuß. Schwalbennest leer. Ein gekonnter Heber von der Mittellinie. 4:1. Die Schwalben fliegen verdammt tief und dabei bleibt’s. Erster Sieg im ersten Spiel, gelungener Auftakt.

Die Schwalben haben hart aber fair gekämpft, leider zu spät ins spiel gefunden. Insgesamt ein sehr schönes Spiel, was aber bestimmt auf Grund der netten Vorgeschichte nicht das letzte sein wird.